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Chorreise

Singkreis „a la Toskana“ - Chorreise nach Italien vom 4. bis 14. Oktober 2015

Sonntag, 4.10. und Montag, 5.10.2015: Die ReisetageWie immer treffen wir uns unter der Stelzenautobahn, voller Optimismus und Vorfreude. Nachdem bei unserer letzten Reise nach Südtirol das Gesetz der Serie ( sprich: Singkreis + Bus = Panne) zur allgemeinen Erleichterung gebrochen wurde, erfüllt uns jetzt sogar die Aussicht auf eine zweitägige Busfahrt nicht mehr mit diesbezüglichen bösen Vorahnungen, zumal auch unser kompetenter Busfahrer Björn wieder mit von der Partie ist. Sein ruhiger Fahrstil ist eine Wohltat für alle Insassen mit Neigung zu Reisekrankheit und ermöglichte es überdies Christel und Mechthild, uns während der Fahrt relativ störungsfrei mit Wasser, Piccolos und heißen Würstchen zu versorgen.So starten wir pünktlich um 7:30 h in Richtung Sterzing, unserem ersten Etappenziel.Am glücklichsten von allen Reiseteilnehmern ist in diesem Augenblick wohl Karl-Heinz, den die Planung dieser Reise nach eigenem Bekunden mehr E-Mails und Telefonate – mit anderen Worten Zeit und Nerven – gekostet hat als alle anderen Reisen zuvor. Das kann er jetzt alles hinter sich lassen – oder doch wenigstens fast. Zwei Unwägbarkeiten nagen noch an ihm – für einen Mann, der nicht gerne etwas dem Zufall überlässt, ein hartes Brot. Die eine Unwägbarkeit betrifft den Bus oder besser die Tatsache, dass man das Gefährt manchmal irgendwo abstellen muss. Das ist in der Toskana, vor allem in den Städten, die wir besichtigen möchten, nicht immer einfach. Denn die mittelalterlichen Städte wurden damals aus leicht verständlichen Sicherheitsgründen gern oben auf einen Berg gebaut und mit einer Mauer umgeben. Stadttore sind zwar vorhanden, wurden jedoch genauso wie die dahinterliegenden Gassen selbstverständlich nicht für Busse der Neuzeit dimensioniert. Genau dieses Reizes wegen strömen jedes Jahr Tausende von Touristen dorthin, und die Busse und Autos stapeln sich sozusagen vor den Mauern. Parkraum ist also knapp und nach den Gesetzen des freien Marktes daher teuer, denn was nur begrenzt vorhanden ist und trotzdem viele haben wollen, kostet richtig Geld, damit es nicht mehr so viele haben wollen und alles wieder passt. Das kam nun bei Karl-Heinz nicht so richtig gut an. Er ist ja immer bemüht, für seine Reisenden die Kosten gering zu halten, was wir, die wir unser Geld erheblich lieber in Cappuccinos oder Eis als in Parkgebühren investieren, sehr zu schätzen wissen! Er hat sich also im Vorfeld die eine oder andere Umgehungsstrategie einfallen lassen (davon später mehr), und wenn alles klappt, könnte das prima klappen. Aber ob es klappt, hat er nicht vollständig in der Hand. Da liegt die erste Unwägbarkeit. Die zweite betrifft das Essen. Zum ersten Mal nehmen wir unser Abendessen nicht in unserem Hotel ein, da die Preisverhandlungen nach Karl-Heinzens Ansicht absolut unzufriedenstellend verliefen, sondern in einer kleinen Trattoria, ca. 600 m von unserem Hotel entfernt. Die Patrona dieses Etablissements, das Geschäft ihres Lebens in Aussicht, hat sich mit Freuden bereit erklärt, unsere Gruppe in dem über der Gaststube gelegenen Gesellschaftsraum eine Woche lang abends zu verköstigen. Die Getränke inbegriffen. Alles hört sich gut an und berechtigt zu entspanntem Optimismus. Was uns aber nun genau erwartet, weiß natürlich auch Karl-Heinz zu diesem Zeitpunkt nicht…Doch jetzt gondeln wir erst einmal gemütlich Richtung Süden. Wir erreichen das Hotel „Mondschein“, mit italienischem Namen „Mezzaluna“ tatsächlich fast erst im Lichte desselben, nämlich kurz vor dem Abendessen um 19:30 h , aber wir haben schließlich mehr als 730 km zurückgelegt und damit den größeren Teil der Gesamtstrecke. Ein bisschen steifbeinig und mit dem Gefühl des schaukelnden Busses noch im Kopf treffen wir uns zum Abendessen im Speisesaal des Hotels, der mit seiner hölzernen Decke, dem Parkettboden und den bis zur halben Höhe holzvertäfelten Wänden entfernt an das Refektorium eines Klosters erinnert. Später sitzen wir in der Kellerbar des Hotels dann noch bei Wein bzw. Espresso zusammen und lassen den Abend ruhig ausklingen. Zu einer Besichtigung des reizvollen Städtchens bleibt diesmal leider keine Zeit, eine Tatsache, die nicht nur wir sehr bedauern, sondern auch dem Eigentümer unseres Hotels so stark gegen die lokalpatriotische Natur geht, dass erzusammen mit Karl-Heinz kurzerhand eine professionelle Stadtführung für den Tag unserer Rückkehr organisiert, eine Aussicht, die allen Freude macht. Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es am nächsten Morgen weiter Richtung Süden. Das Wetter ist schön, und wir genießen die Fahrt und die Aussicht. Am Nachmittag erreichen wir schließlich unweit von Siena das kleine Örtchen Casetta mit der gleichnamigen Trattoria am Wegesrand, der Stätte unseres Abendessens. Wir halten kurz an, und Karl-Heinz meldet uns für 19:30 h an. Und weiter geht es den Berg hinauf bis zum Hotel „Montaperti“. Das Wetter ist spätsommerlich warm und sonnig, und so hält es kaum jemanden in den Zimmern, nachdem die Koffer ausgepackt sind. Manche nehmen ein Bad im hauseigenen Schwimmbad, und andere gönnen sich einen guten Cappuccino auf der sonnigen Terrasse mit Blick auf Gärten und die Türme von Siena am Horizont. Und dann laufen etliche los, des langanhaltenden Sitzens herzlich müde. Zum Essen sind jedoch alle wieder da, und Signora Teresa serviert uns in 3 Gängen gute italienische Hausmannskost, mit Nachschlag, wenn nötig. Dazu Wasser und Landwein bis zum Abwinken, und sogar der Espresso zum Abschluss ist noch drin. Da kann man sich wahrlich nicht beschweren, alle sind zufrieden, und Karl-Heinz hat eine Sorge weniger. Fröhlich laufen wir den Berg hinauf zurück zum Hotel – die Bewegung tut nach dem Essen richtig gut. Die milde Luft und der schöne Blick locken uns anschließend noch auf die Hotelterrasse, wo wir noch gemütlich den Abend genießen, bis es kühl wird und das Bett ruft.Dienstag, 6.10.2015: OrvietoHeute steht Orvieto auf unserem Besichtigungsprogramm, womit wir die Toskana im Grunde direkt wieder verlassen, denn der Ort liegt schon in Umbrien. Das Wetter ist heiter bis wolkig und angenehm warm, also perfekt für eine Stadtbesichtigung. Orvieto liegt hoch auf einem Felsplateau aus Tuffstein, was nicht nur die damaligen Feinde vor den Mauern hielt, sondern in heutiger Zeit auch die Fahrzeuge der modernen Touristeninvasion - wir sprachen ja schon davon. Nun muss man aber in Orvieto nicht mühsam wandernd den Berg erklimmen, sondern wir verlassen den Bus in der Vorfreude auf eine interessante Fahrt mit der örtlichen Funicolare, einer Art Mittelding zwischen Seil-und Straßenbahn, die die Besucher auf steilem Weg den Berghang hinauf vom Parkplatz in die Innenstadt befördert. Jedenfalls normalerweise. Leider, so teilt uns unsere Fremdenführerin mit, die uns zur Stadtführung am Fuß des Berges erwartet, ist dieses interessante Gefährt ausgerechnet in dieser Woche außer Betrieb. Pech! Aber da kann man nichts machen. Laufen müssen wir aber trotzdem nicht, sondern wir nehmen auf Anweisung unserer Führerin wieder den Bus, allerdings nicht unseren eigenen, sondern den Linienbus, der natürlich aus naheliegenden Gründen deutlich kleiner ist. Die einheimischen Fahrgäste sehen diese Invasion mit Bestürzung, und das zu Recht, denn mit unserer Gruppe ist der Bus rappelvoll, und der Busfahrer, offenbar ein praktisch denkender Mensch und vertraut mit den Problemen des Ein-und Aussteigens einzelner Personen bei dieser Enge, gibt nach einem einzigen Versuch auf und saust anschließend rigoros an allen Haltestellen vorbei bis zur Endstation vor dem Dom. Wir persönlich sind damit an Ort und Stelle, aber einige Fahrgäste müssen einen Teil des Weges wieder zurück laufen, und niemand kann es ihnen verübeln, wenn sie etwas missvergnügt dreinschauen.Wir aber lernen unter der Leitung unserer kompetenten Stadtführerin die Stadt besser kennen, zunächst einmal natürlich den Dom. Großartig ist schon die prachtvolle Fassade und dabei besonders die Wandreliefs aus dem frühen 14ten Jahrhundert am Sockel der Pfeiler. Auch der Innenraum ist beeindruckend, vor allem der Freskenzyklus in der Seitenkapelle. Unsere Führerin, die ganz ausgezeichnet Deutsch spricht, berichtet uns auch von den Kellern, Gängen und Zisternen, die den Berg unterhalb der Stadt kreuz und quer durchziehen. Ein Teil dieses Höhlensystems kann sogar besichtigt werden, und einige aus unserer Gruppe steigen auch später tatsächlich in diese Unterwelt hinab, um einem oben niedergehenden Schauer zu entgehen. So verbindet man gekonnt das Angenehme mit dem Nützlichen. Nach einem Gang durch die Innenstadt, vorbei an zahlreichen Palazzi aus der Renaissance und dem Mittelalter, verabschieden wir uns von unserer netten Führerin, die uns noch ein paar sehr gute Tipps bezüglich Trattorias und Eiscafés gibt – ein Beweis ihrer Menschenkenntnis, denn neben dem Kopf verlangt auch der Magen irgendwann sein Recht. Aber wahrscheinlich hat sie ebenfalls Hunger, denn es ist mittlerweile weit über die Mittagszeit hinaus. So durchstreifen wir in kleinen Gruppen auf eigene Faust weiter die schmalen Gassen, genießen das Leben in einem der vielen kleinen Restaurants und treffen uns schließlich mit einem wirklich guten Eindruck von dieser interessanten Stadt wieder vor dem Dom. Hier warten wir auf den Linienbus, der uns zurück zu unserem Parkplatz bringen soll. Angesichts unserer Erfahrungen bei der Hinfahrt betrachten wir dabei mit banger Vorahnung eine asiatische Reisegruppe, die ebenfalls stark den Eindruck vermittelt, auf den gleichen Bus zu warten. „Die wollen doch wohl nicht auch alle …???“. Als der Bus naht, wird schnell klar: sie wollen! Durch die vordere Bustür steigt also die asiatische Reisegruppe ein, wir durch die hintere. In der Mitte trifft man sich dann und kommt sich näher. Schließlich scheint nichts mehr möglich, aber immer noch sind etliche von uns draußen. Aber Karl-Heinz ist drin und mit ihm die Fahrkarten. Hektik breitet sich aus. Die Führerin der asiatischen Gruppe winkt heftig aus der vorderen Tür: wir sollen noch einsteigen. Also quetscht sich der eine Teil noch vorne rein, während sich der Rest quasi mit Anlauf bei der Hintertür in die Menge rammt. Die Türen schließen mit Mühe, und los geht´s. Also Umfallen kann jetzt keiner mehr, das ist das Gute. Nur scheint sich die Fahrt in dieser drangvollen Enge endlos in die Länge zu ziehen. Doch schließlich ist der Parkplatz erreicht, und wir leben noch. Liebevoll betrachten wir unseren eigenen Bus und haben beim Einsteigen das starke Gefühl, den Platz und die bequemen Sitze bisher nicht ausreichend gewürdigt zu haben. Auf der Heimfahrt geraten wir in ein heftiges Gewitter, ein regelrechter Wolkenbruch geht nieder, und lehmige Bäche laufen die Straße entlang. Als wir am Hotel ankommen, lässt der Regen glücklicherweise gerade etwas nach, und wir erreichen nur leicht feucht den schützenden Eingang. Björn, der Kavalier, bietet einen Bustransfer zum Essen an, falls der Regen anhalten sollte. Sehr nett von ihm! Aber vielleicht hört es ja gleich auf… Zur fraglichen Zeit ist das Unwetter auf dem Höhepunkt: es schüttet wie aus Eimern! Gegen diese Fluten kann kein Schirm etwas ausrichten, und dementsprechend staut sich alles vor dem Hoteleingang. Das Wasser steht zentimeterhoch auf der Straße. Wo sind Björn und der Bus? Björn und der Bus stehen auf dem Parkplatz, im Dunkeln nur schemenhaft sichtbar durch die Regenschleier. Vor dem Eingang zum Parkplatz hat sich ein mittlerer See gebildet, die Kanalisation ist offensichtlich überfordert, und die Chancen, den Bus einigermaßen trocken zu erreichen, sind gleich Null. Warum kommt der Bus nicht näher? Michel stürzt sich zur Klärung dieser Frage todesmutig in die Fluten, und ein hilfsbereiter Hotelangestellter zieht schon mal die Poller aus dem Boden. Der Bus rollt bis zum See vor und bleibt erneut stehen. Wir warten, der Bus steht. Wir stehen, der Bus wartet. Schließlich kommt wieder Michel als schwimmender Bote mit der Nachricht, dass Björn nicht näher kommen kann, alles ist zu dunkel, zu nass, zu eng. Was bleibt uns übrig? Wir rennen los, springen über den See oder landen mittendrin („ Oh neeeiiin … ! “) und „erreichen den Bus mit Müh und Not / zwar ziemlich nass, jedoch nicht tot. „ (ich weiß, es ist seehr frei nach Goethe…). Beim guten Abendessen trocknen wir jedoch langsam wieder, und die Restfeuchtigkeit bekämpfen wir mit Feuchtigkeit von innen. Satt und fröhlich können wir später dann sogar trockenen Fußes zurück zum Hotel laufen.Mittwoch, 7.10.2015: AssisiAuf dem Weg zum Bus geht unser Blick forschend zum Himmel, aber es sieht gut aus: heiter bis wolkig und trocken, wie der Fachmann sagen würde. Sehr gut! Einige Kilometer später durchfahren wir dichten Nebel, man sieht nichts. (“ Kein Wunder nach dem Gewitter, das hebt sich sicher alles noch.“) Und tatsächlich, etwas später fahren wir wieder durch sonnige Landschaften. „(Na bitte!“). 14 km vor Assisi kommen Wolken auf, und der Himmel verdüstert sich. („Na ja, solange es nicht regnet…“) Als wir in Assisi auf dem Parkplatz anhalten, gießt es in Strömen. Geknickt bleiben wir erstmal im Bus sitzen und warten ab. Durch regennasse Scheiben blicken wir auf die Stände der Straßenhändler, die, wie immer geschäftlich voll auf der Höhe, Regenmäntel aus gelbem, hellblauem oder rosafarbenem Plastik dekorativ und werbewirksam an ihren tropfenden Markisen baumeln lassen. Der Regen hat eine gewisse Überzeugungskraft, und angesichts der anstehenden Stadtführung erwerben einige von uns dann auch rasch ein solches Utensil und bemühen sich im Bus nicht ganz ohne Schwierigkeiten, die knittrige Folie überzuziehen. Derweil befragt Jürgen per Smartphone wetteronline und verkündet sodann, dass nach diesem modernen Orakel der Regen um 11:15 h aufhören soll. Um 11:15 h hört es auf zu regnen, wir verlassen den Bus Richtung Basilika und glauben solange an wundersame Zufälle, bis es 10 Minuten später – einige Regenschutzkäufer haben sich soeben hoffnungsfroh wieder aus ihrer Plastikverpackung gewickelt - erneut anfängt zu schütten. Da bis zur Stadtführung noch ausreichend Zeit bleibt, um draußen so richtig durchzuweichen, suchen sich die meisten erstmal ein trockenes Plätzchen, daher ist es zwar voll in den Cafés, aber trotzdem gemütlich, und der Cappuccino schmeckt eigentlich bei jedem Wetter. Als wir uns zum vereinbarten Zeitpunkt mit unserer Stadtführerin treffen, regnet es nur noch leicht. Vielleicht wird das ja noch. Und da wir, verkabelt und mit Knopf im Ohr, zunächst die Basilika besichtigen und somit im Trockenen sind, spielt das Wetter erstmal keine Rolle.Die Doppelbasilika San Francesco, bestehend aus einer Ober- und einer Unterkirche, ist die Grablegungskirche des Heiligen Franz von Assisi, der nicht nur als der Schutzpatron Italiens gilt, sondern bis heute durch sein Eintreten für die Armen, für Frieden und ein einfaches Leben im Einklang mit der Natur ein sehr populärer Heiliger ist - und das über die Grenzen von Konfessionen und sogar Religionen hinweg. Wir besichtigen zunächst die Unterkirche und steigen dann zur Oberkirche hinauf, die oft eine der schönsten Räume der italienischen Kunstgeschichte genannt wird, nicht zuletzt wegen des großen Freskenzyklus von Giotto mit Szenen aus dem Leben des heiligen Franziskus. Dank aufwändigster Restaurierungsarbeiten konnten viele der durch das Erdbeben im Jahre 1997 entstandenen Schäden wieder behoben werden, doch ein Teil der Malerei des Deckengewölbes ist leider für immer verloren. Als wir nach geraumer Zeit dieses großartige Bauwerk wieder verlassen, scheint die Sonne - pünktlich zu Beginn unserer geführten Wanderung durch die Stadt. Es könnte nicht besser sein! Statt in Nebel und Regen blicken wir jetzt von der Höhe des Platzes vor der Basilika begeistert in eine wunderschöne toskanische Landschaft, die sich weit zu unseren Füßen ausbreitet. (Erwähnte ich schon, dass Assisi auf einem Berg erbaut wurde…?“) Mit unserer Stadtführerin erkunden wir anschließend die mittelalterliche Stadt und wandern bis zu Kirche der heiligen Klara, einer geistigen Schwester des heiligen Franziskus. Aus ihrem Wirken ist der Orden der Klarissen hervorgegangen.Nach Ende der Kirchenbesichtigung trennen wir uns von unserer freundlichen Führerin und schwärmen gruppen- oder paarweise aus, um die Stadt weiter zu erkunden und dabei möglichst auch etwas Nahrung zu uns zu nehmen – einige dazu bestens geeignete reizende Lokale hatte man auf dem Weg durch die Stadt bereits registriert. Leider kommt es für einige nicht dazu: noch auf dem Platz stürzt Karin so unglücklich, dass sie sich eine Prellung am Knie sowie eine Platzwunde am Kopf zuzieht. Glücklicherweise haben wir mit Renates Mann Marian einen tatkräftigen Helfer dabei, der als langjähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr mit solchen Situationen professionell umzugehen weiß. Er begleitet Karin ins Krankenhaus, bleibt bei ihr und hält uns, während wir am Bus warten, per Handy auf dem Laufenden, bis wir sie genäht, geröntgt und verpflastert (also nur Karin, der arme Marian, mittlerweile seit 8 Stunden ohne Essen, war nur hungrig) wieder abholen können. Im Eiltempo geht es nun Richtung Heimat, denn Signora Teresa wartet schon auf uns. Heute hat ihre Trattoria nämlich eigentlich Ruhetag, und so wurde das Personal eigens zu unserer Beköstigung einbestellt. Für unsere kurze Verspätung hat sie jedoch angesichts der Umstände vollstes Verständnis. Da wir heute die einzigen Gäste sind, dürfen wir im gemütlichen Gastraum Platz nehmen, und bei einem ausgezeichnetem Essen und reichlich Landwein entspannt man sich nach diesem ereignisreichen Tag zusehends. Donnerstag, 8.10.2015: FlorenzHeute wollen wir nach Florenz und fahren deshalb mit dem Bus nach Sesto Fiorentino. Dies ist keineswegs ein Widerspruch, sondern Teil der von Karl-Heinz akribisch ausgetüftelten Parkgebührenvermeidungsstrategie, die ich bereits eingangs erwähnte. Da nämlich Florenz, obwohl ausnahmsweise einmal nicht auf einem Berg gelegen, dafür aber mehr als alle anderen Städte der Toskana von Touristen überlaufen, absolut exorbitante Gebühren für das Parken von Bussen erhebt und zusätzlich Tag und Dauer des Aufenthalts bis auf die Minute vorschreibt, ist die ansonsten wunderschöne Stadt in dieser Beziehung für Karl-Heinz absolut unattraktiv. Sesto Fiorentino hingegen empfiehlt sich zwar nicht durch sein Stadtbild, liegt jedoch dicht bei Florenz und verfügt überdies über einen Bahnhof plus unentgeltlich zu benutzendem Parkplatz. „Park & Ride“ heißt also das Gebot der Stunde: 15 Minuten Bahnfahrt für 1,50 Euro pro Person und Strecke statt ein paar hundert Euro Parkgebühren – das nenn ich mal eine gute Idee! Bleibt das Problem der Fahrkarten für 40 Mann. Im Internet war nur von einem Fahrkartenautomaten die Rede, also hat Karl-Heinz massenweise Münzen dabei und macht sich mit einigen Getreuen sofort über den Automaten her. Der hat allerdings die Ruhe weg, scheint schon ein älteres Modell zu sein, und die Sache zieht sich hin. Glücklicherweise stellt sich noch rechtzeitig heraus, dass heute entgegen anderslautender Berichte der letzte Tag ist, an dem ein Schalter im Stationsgebäude geöffnet ist (Glück muss der Mensch haben!), und so können die noch fehlenden Fahrausweise doch noch rechtzeitig vor Eintreffen des Zuges beschafft werden. 15 Minuten später sind wir mitten in Florenz, alles hat bestens geklappt, und Karl-Heinz freut sich. Auf der Piazza di Santa Maria Novella machen wir unser erstes Gruppenfoto mit der schönen Fassade der gleichnamigen Basilika als Hintergrund. Mittlerweile kann man die Jacken ablegen, so angenehm warm ist es in der Sonne. Gemeinsam laufen wir dann Richtung Dom und Baptisterium, wobei das Zusammenbleiben Aufmerksamkeit und geschicktes Taktieren erfordert, denn wir sind ganz entschieden nicht die einzigen Touristen in Florenz, mit anderen Worten: es ist rappelvoll! Auf dem Domplatz drängen sich Reisegruppen aus aller Herren Länder, alles lauscht den diversen Stadtführern, fotografiert unablässig mit oder ohne Selfiestick und versucht anschließend hektisch, die eigene Gruppe wiederzufinden. Sinnend überlegt man angesichts dieses Gewimmels, was man mit den Parkgebühren nur dieses einen Tages so alles anfangen könnte … . Karl-Heinz stürzt sich derweil ins Getümmel, um die Eintrittskarten für den Dom zu organisieren. Das berühmte Baptisterium aus dem 11ten Jahrhundert und damit eines der ältesten Gebäude der Stadt, ist leider eine einzige Baustelle. Das Gerüst verdeckt sogar zum Teil die wunderschönen Reliefs der Bronzetüren aus dem 15ten Jahrhundert, was extrem schade ist. Aber einen kleinen Eindruck bekommt man doch. Wir besichtigen den Dom, der enorme Ausmaße hat (er ist tatsächlich die viertgrößte Kirche der Christenheit), und bekommen leichte Nackenschmerzen bei der Bewunderung der berühmten Kuppel Brunelleschis. Die Besitzer von Tablets mit Wechselkamera waren hier klar im Vorteil – sie konnten die Gemälde der Kuppel in aller Ruhe, sogar herangezoomt, bequem in normaler Körperhaltung betrachten…Karl-Heinz führt uns anschließend weiter bis zur Piazza della Signoria, dort befindet sich neben einigen anderen bekannten Sehenswürdigkeiten auch der Stadtpalast von Florenz aus dem 14ten Jahrhundert, der berühmte Palazzo Vecchio, und vor ihm die nicht minder berühmte Marmorskulptur des David von Michelangelo. Dieses Meisterwerk der Bildhauerkunst beeindruckt einige aus unserer Gruppe derart, dass sie wenige Tage später beim Anblick eines textilen Fotodrucks dieser Figur spontan beschließen, dieses Kleidungsstück Karl-Heinz als ewiges Andenken an diese Reise zu verehren. Zwar ist die Skulptur nicht vollständig abgebildet, wahrscheinlich aus Platzgründen, denn bei dem in Rede stehenden Textil handelt es sich um ein Dessous, aber man kann schließlich nicht alles haben. Zum Ausgleich ist dafür ihr wichtigster Teil an sinnvoller Stelle sogar in Originalgröße abgebildet. Für alle, die nicht mit waren: nein, es ist nicht der Kopf … . Zusammen gehen wir weiter an den Uffizien vorbei bis zum Ufer des Arno, der dort von der ältesten und berühmtesten Brücke der Stadt überspannt wird: dem Ponte Vecchio. Zu beiden Seiten ist diese Brücke mit kleinen Läden besetzt, seit dem 16ten Jahrhundert bis heute hauptsächlich Goldschmiede- und Juweliergeschäfte. Hier trennen wir uns und durchstreifen anschließend weiter die Stadt in kleinen Gruppen oder paarweise, was angesichts des Trubels erheblich einfacher zu bewerkstelligen ist. Einige entfliehen auch der Menge, überqueren den Arno und steigen den Berg hinauf bis nach San Miniato al Monte, der ältesten Kirche von Florenz. Es geht steil bergauf und etliche Treppen sind zu bewältigen, aber belohnt wird man danach mit einem traumhaften Blick über ganz Florenz. Zur verabredeten Zeit treffen wir uns am Bahnhof wieder, auch die Rückfahrt klappt perfekt wie geplant, und so kommen wir pünktlich zum Abendessen bei Signora Teresa an und genießen nach diesem schönen Tag das gute Essen bestens gelaunt und fröhlich.Freitag, 9.10. bis Sonntag, 11.10.2015: Siena, Siena und SienaVon unserem Hotel aus können wir in der Ferne die Türme von Siena bereits sehen, und jetzt ist es auch soweit, und wir fahren hin. Wieder ist das Ankommen und Parken minutiös geregelt: der Bus setzt uns zu einer vorgeschriebenen Zeit an einem ebenso vorgeschriebenen Stadttor ab, parkt einige Kilometer außerhalb und holt uns zur festgesetzten Zeit wieder ab. Anders geht es nicht, denn Siena liegt nicht nur auf einem, sondern auf drei Hügeln und ist dazu, bis auf Fahrzeuge mit Sondergenehmigung, autofrei. Lange Zeit die große Rivalin von Florenz, ist Siena auch vom Stadtbild her der vollkommene Gegenpol zu der Renaissancestadt am Arno. Es ist eine Stadt der Gotik und hat seine mittelalterliche Gestalt unversehrt bis heute bewahrt. Herzstück ist der Campo, ein einzigartiger Platz in der Art eines antiken Theaters am niedrigsten Punkt der Stadt, wo die drei Stadthügel aneinanderstoßen. Hier steht der Palazzo Pubblico mit seinem hohen Turm, die Torre del Mangia, und hier findet auch alljährlich seit Jahrhunderten das berühmte (und berüchtigte) Pferderennen, der Palio, statt. Außerdem befindet sich hier auch das Eiscafé mit dem besten Eis der Stadt – die Ausführungen von Karl-Heinz die Stadt betreffend lassen glücklicherweise nie etwas Wichtiges unerwähnt. Von der Piazza del Campo folgen wir Karl-Heinz zum Dom, wohl einer der schönsten „ Bauruinen“ der Welt. Denn eigentlich war das heutige Kirchenschiff lediglich als Querhaus eines weit gigantischeren Kirchenbaus gedacht, von dem jedoch nur das Nordseitenschiff und die Fassade fertiggestellt wurden. Im Jahre 1348 brach die Pest aus, 2 Drittel der Bevölkerung Sienas fielen ihr zum Opfer, und die ehrgeizigen Baupläne mussten aufgegeben werden. Heute dient die unvollendete Fassade den Touristen, die genug Zeit zum geduldigen Anstehen sowie ausreichend Kondition für den Aufstieg mitbringen (wie wir), als Aussichtspunkt für einen schönen Blick auf Stadt und Dom. Da steht man dann oben auf einer Wand, rechts und links ist nichts, und nach unten ist auch erstmal ziemlich lange nichts, denn die Wand ist ziemlich hoch – das hat man auch nicht alle Tage…Den Dom besuchen wir gemeinsam und verbringen dort viel Zeit, denn man versteht schnell, warum er als eines der schönsten gotischen Bauwerke Italiens gilt. Vor allem der einzigartige Fußboden aus Graphit und Marmor hat es uns angetan. Die Platten mit Bildern oder graphischen Mustern sind graviert oder farbig bzw. schwarz-weiß intarsiert, und dass wir sie sehen können ist reines Glück, denn aufgrund ihrer Kostbarkeit sind sie fast ganzjährig größtenteils mit grauen Gummimatten abgedeckt. Nur jetzt im Oktober sind sie für Besucher zu besichtigen. Auch das geschnitzte Chorgestühl und die Dombibliothek mit den schönen Wand-und Deckenfresken sowie der Ausstellung alter Chorbücher sind absolut sehenswert. Jeder verbringt so viel Zeit im Dom, wie er möchte, denn anschließend haben wir frei. Karl-Heinz hat uns einen Eintrittspass für die Sehenswürdigkeiten der Stadt besorgt, den wir auf eigene Faust in den nächsten Tagen „abarbeiten“ können. Und es gibt noch viel zu sehen, so z. B. das Museum, die beeindruckende Krypta und das Baptisterium des Domes. Also fahren wir am nächsten Tag wieder nach Siena, obwohl ein ordentlicher Landregen niedergeht, der nicht den Eindruck vermittelt, als wolle er so bald wieder aufhören. Mit dem Linienbus geht es in schaukelnder und ziemlich flotter Fahrt bis zur Porta Pispini, denn Björn hat heute seinen freien Tag. Es schüttet jetzt so richtig, also ist erstmal Innenbesichtigung angesagt. Wir besuchen das hochinteressante Stadtarchiv im Palazzo Piccolomini, dessen Besuch sich allerdings unbedingt bei jedem Wetter lohnt, denn es beherbergt u.a. wunderschöne antike Bücher mit bemalten Holzeinbänden sowie mittelalterliche Gemälde mit Motiven der Stadt. Vom Balkon aus haben wir einen schönen Ausblick auf den Campo, stellen dabei allerdings fest, dass es immer noch kräftig regnet. Dabei bleibt es dann auch den Rest des Tages, und wir beschließen erstmal, die nächste Trattoria aufzusuchen. Mit Schirm und guter Laune trotzen wir dem Wetter, und je nach Ausdauer oder Durchweichungsgrad trudeln wir früher oder später wieder im Hotel ein, gehen saunen oder schwimmen oder entspannen einfach bis zum Abendessen. Am nächsten Tag scheint wieder die Sonne, als wäre nichts gewesen, und wir machen uns mit Björn und unserem Bus noch einmal auf den Weg nach Siena, um unseren Besuch diesmal im Trockenen und bei Sonnenschein abzurunden. Einige von uns entschließen sich jedoch, einen Ruhetag im Hotel einzulegen, und wieder eine andere Gruppe mietet sich ein Auto und macht sich auf den Weg nach Montepulciano. Aber auch in Siena gibt es noch eine Menge zu erkunden. Zum Beispiel die Fontebranda, ein fast tausend Jahre altes Brunnenhaus am Fuß des Hügels, heute sogar mit einer modernen Rolltreppe vom Stadtzentrum aus bequem zu erreichen. Schöner ist allerdings trotzdem der Gang durch die malerischen Straßen mit den vielen kleinen Geschäften und netten Cafés. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kirche San Domenico und das Wohnhaus der heiligen Katharina, das Oratorium des Heiligen Bernadin, und es lohnt sich auch, die Torre del Mangia zu erklimmen. Man langweilt sich nicht in dieser wunderbaren Stadt! Zum Abendessen finden wir dann alle wieder zusammen und genießen Pasta, Schweinebraten und Eis, abgerundet mit Espresso und Grappa. Was will man mehr?Montag, 12.10,2015: San GimignanoSan Gimignano ist eine kleine Bergstadt, die ihr mittelalterliches Stadtbild nicht nur vollkommen erhalten hat, sondern auch noch einige der eigentümlichen Geschlechtertürme aufweisen kann, die, in vielen anderen Städten oft nur noch als Stümpfe erhalten, hier immer noch unverändert die anderen Häuser um ein Vielfaches überragen. Dieser markanten Silhouette wegen wird die Stadt im Volksmund auch das „mittelalterliche Manhattan“ genannt. Wir besichtigen zunächst gemeinsam die wunderschön ausgemalte Basilika aus dem frühen 12. Jahrhundert und versammeln uns dann auf ihren Stufen noch einmal zu einem Gruppenfoto. Dann durchstreifen wir auf eigene Faust die malerischen Gassen der Stadt und freuen uns an den vielen Musikern und Kleinkünstlern, die auf allen Plätzen zu finden sind. Mit sanften Harfen-, Gitarren- oder Geigenklängen im Ohr blicken wir in die weite toskanische Landschaft und genießen die stimmungsvolle Atmosphäre. Wer statt dieser zarten Saitenmusik etwas mehr Nervenkitzel wünscht, wird mit bluttriefenden Lettern auf großformatigen Plakaten eingeladen, das Hexen- und Foltermuseum zu besuchen und sich so auch einen Einblick in das sprichwörtliche „finstere Mittelalter“ zu verschaffen. Ich habe mir sagen lassen, dass ein paar aus unserer Gruppe dieser Einladung gefolgt sind, Spätfolgen sind mir bisher nicht berichtet worden. Bevor wir am Ende unseres Aufenthaltes wieder den Bus besteigen, besuchen wir noch den in diesem Fall glücklicherweise nicht mittelalterlichen Supermarkt vor den Stadtmauern, um uns vor der morgigen Heimfahrt mit dem nötigen Reiseproviant einzudecken. Karl-Heinz und Theresia haben überdies für Signora Teresa eine Halskette erworben, die sie ihr bei unserem heutigen letzten Abendessen mit Dank für die freundliche Aufnahme als Abschiedsgeschenk überreichen. Die Freude über diese Anerkennung ist der Signora anzusehen, und wir verbringen noch einen letzten gemütlichen Abend zusammen, Sekt auf Kosten des Hauses zum Abschied inbegriffen.Dienstag, 13.10.- Mittwoch, 14.10.2015: Rückfahrt nach Leverkusen mit Übernachtung in SterzingGestern in San Gimignano konnten wir noch bei spätsommerlichen Temperaturen im Freien unseren Cappuccino genießen, doch jetzt müssen wir uns wieder auf andere Temperaturen einstellen. Als wir uns am Morgen auf den Weg zum Bus machen, hat sich die Nachricht über den Kälteeinbruch zu Hause, sogar mit Schneefall in einigen Regionen, schon herumgesprochen. Die warmen Jacken kommen also diesmal nicht in die Koffer, sondern liegen griffbereit, und tatsächlich können wir sie gut gebrauchen, als wir am Nachmittag in Sterzing ankommen. Zur Kälte gesellt sich überdies noch ein kräftiger Regen, also alles in allem nicht gerade die besten Voraussetzungen für die geplante Stadtführung. Aber was soll´s, zunächst einmal nutzen wir die Zeit bis zum vereinbarten Termin für den Einkauf Südtiroler Käse- und Wurstspezialitäten, die wir noch von unserer Reise nach Burgeis in bester Erinnerung haben. Und so hat doch die kühle Luft auch wieder ihr Gutes, denn bei den Temperaturen kann man in Ermangelung eines Kühlschranks die Einkäufe bequem auf dem Balkon lagern. Auch die Stadtführung erweist sich trotz der Nässe von oben als voller Erfolg. Höhepunkt unserer Wanderung durch die Stadt ist der Besuch des Rathauses, das seit dem 14. Jahrhundert baulich vollkommen unverändert Amtssitz des Bürgermeisters ist. Und wir erfahren unter anderem auch, dass die Namen der vielen traditionsreichen Gasthöfe in Sterzing nicht etwa zufällig gewählt wurden, sondern ursprünglich durchaus eine Botschaft verkündeten: das „Lamm“ war beispielsweise der Gasthof des Klerus, in der „Lilie“ kehrte der Adel ein, die „Post“ war natürlich die Posthalterei und der Halbmond des „Mezzaluna“ signalisierte, dass man hier bis lange in die Nacht bei einem Glas sitzen konnte. Dieser Tradition fühlt sich unser Hausherr offensichtlich auch heute noch verpflichtet und unterhält die Gäste deshalb nach dem guten Abendessen mit traditionellen Tiroler Volksweisen, und wer das zu schätzen weiß, bleibt dann auch tatsächlich bei einem Glas sitzen.Am nächsten Morgen machen wir uns daran, den Rest der Strecke in die Heimat zu bewältigen. Der Verkehr läuft nicht ganz so glatt wie auf den Hinweg, aber alles in allem kommen wir doch ganz gut voran und erreichen Leverkusen schließlich um kurz nach 21:00 h, um viele schöne Erinnerungen reicher.geschrieben von Maria Ollick



Singkreis Leverkusen e.V.